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Wer wir sind

Gründer der Selbsthilfegruppe Mullewupp ist Gerd Wordtmann, weil er selbst von Akne inversa betroffen ist und sich jahrelang alleingelassen gefühlt hat. Schnell wurde klar, dass er keineswegs allein war. Die SHG wuchs schnell, die gemeinsame Gruppe auf Facebook wurde zu einem Treffpunkt, wo sich Menschen intensiv über die vielfältigen Schwierigkeiten des Lebens mit Akne inversa austauschten. Es entstand ein Wir-Gefühl, eine Gemeinschaft. Monatliche Gruppentreffen finden seitdem als offene Gesprächskreise statt. Hier teilen wir Erfahrungen und Informationen über Behandlungsmethoden – und sind füreinander da.

Foto: Beate König


Mit zunehmenden Mitgliederzahlen wurde klar, dass viele von uns mit denselben Problemen im Umgang mit unserer Erkrankung kämpfen – und dass wir etwas an der strukturellen Benachteiligung von Akne inversa-Patienten ändern müssen. Wir haben den Verein Mullewupp e.V. als ersten Verein zur Selbsthilfe bei Akne inversa gegründet, um Betroffenen eine Stimme zu geben – und um aufzuklären. Denn Akne inversa ist immer noch ein Tabu, eine Erkrankung, die kaum jemand kennt. Das wollen wir ändern. Mullewupp – Akne Inversa Selbsthilfe e.V.

Vorstand

Gerd Wordtmann
1. Vorsitzender
Gerd Wordtmann (* 1959), absoliverte nach der mittlere Reife 1977 eine Ausbildung zum Koch und Versicherungsfachmann, wurde später zum technischen Supporter für Telekommunikation 2nd Level angelernt. Seit 2013 lebt er durch AI und ständige Krankheits-Ausfälle im ALG 2-Bezug. Er engagiert sich ehrenamtlich, hat die Selbsthilfegruppe Mullewupp für Ai-Betroffene initiiert und baut diese nun mit weiteren Betroffenen zu einem Verein gleicher Zielrichtung aus. Er lebt in Kiel und ist geschieden.
Peggy Krause
2. Vorsitzende
Peggy Krause geb. Schneider (*1974 in Altdöbern) absolvierte nach dem Abitur eine Ausbildung zur Bankkauffrau. Später erfolgten diverse Büro- und Saisonarbeiten bevor sie in einem Callcenter gearbeitet hat und dort Teamleiterin wurde. Acne Inversa hat sie seit der Pupertät, nach der zweiten Schwangerschaft vor 17 Jahren brach die Krankheit in allen Facetten aus. Die Diagnose bekam sie durch Zufall vor zwei Jahren. Da sie die Krankheit an ihre Tochter vererbt hat ist es ihr eine Herzensangelegenheit für Betroffene zu kämpfen und diese Krankheit bekannt zu machen damit andere die Diagnose früher bekommen.
Astrid Jöhnk
Kassenwartin
Astrid Jöhnk, geb. Oje (*1957 in Kiel) absolvierte eine Ausbildung zur Bürokauffrau. 1991 folgte eine Weiterbildung zur Finanzbuchhalterin, wonach sie dann 17 Jahre in diesem Bereich arbeitete. 2008 schloss sie eine Weiterbildung im Bereich Personal-Buchhaltung ab. Seit 2009 arbeitet Astrid Jöhnk im öffentlichen Dienst. Sie lebt seit 2011 zusammen mit ihrer Enkelin, für die sie die Vormundschaft übernommen hat. Seit 1977 leidet sie an Akne inversa, was aber erst 2015 diagnostiziert wurde. Um die Krankheit und alle Möglichkeiten der Behandlung bekannt zu machen, engagiert sie sich bei Mullewupp e.V.

Der erweiterte Vorstand besteht aus:

Maren Radlow
Schriftführerin
Maren Radlow (*1979) absolvierte die Berufsfachschule für Sozialwesen (1997) und erhielt 2001 ihr Examen als staatlich anerkannte Altenpflegerin. Sie war bis 2016 in diversen Pflegeeinrichtungen tätig und erwarb Zusatzqualifikationen zur Hygienebeauftragten (2005), zur Praxisanleiterin (2008) und zur Teamerin für Integrative Validation (2011). Ehrenamtliches Engagement für das DRK Pinneberg, als Gruppenführerin, Sanitäterin, Betreuerin, als Sprechfunkerin und an der Trinkwasser-aufbereitungsanlage. Zusätzlich pflegte sie lange Zeit die Homepage des DRK Ortsvereines Pinneberg mit, erstellte und pflegte eine Homepage eines Musicaldarstellers und ihre eigene. Maren ist selbst seit 1995 an Akne inversa erkrankt. Der Ausbruch der Erkrankung erfolgte ungefähr 1990. Es wurde am Anfang eine andere Diagnose gestellt. Durch eine andere Akne inversa Gruppe bei Facebook lernte sie Gerd Wordtmann kennen und schloss sich ihm im Dezember 2016 sofort an, als er die Selbsthilfegruppe Mullewupp ins Leben rief. Ihr Motto ist „Raus aus der Scham und rein ins Leben trotz Ai“